Jugendstil Antiquitäten

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Jugendstilmöbel



Jugendstilmöbel sind schon seit jeher sehr beliebte Antiquitäten. Diese Möbel entstammen aus der Epoche des gleichnamigen Jugendstils, welche zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und dem Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Lauf nahm. Darüber hinaus sind die Jugendstilmöbel bekannt für die geschwungenen, verspielten Linien und blumigen Muster, welche präzise und liebevoll verarbeitet worden sind.

Vor allem in Deutschland und Frankreich beliebt

Die Jugendstilmöbel erfreuten sich vor allem in Deutschland und in Frankreich größter Beliebtheit. Auch heute noch gelten die besonderen Antiquitäten als wahrhaftige Kunstwerke und sind mittlerweile sogar richtige Sammlerobjekte geworden. Außerdem zeichnen sich die Jugendstilmöbel besonders durch ihre Rundungen aus, weshalb sie auf den Betrachter einen attraktiven und harmonischen Eindruck machen.

Weichholz bevorzugtes Material

Oftmals wurden diese Antiquitäten aus besonders hochwertigem Weichholz hergestellt, was für seine ausgesprochene Schönheit bekannt ist. Häufig wurden in die Jugendstilmöbel, wenn möglich, kunstvoll geschliffene Glastüren eingebaut. Vor allem in Schranktüren und Kommoden waren diese meisterhaften Glastüren oder auch Spiegel sehr beliebt.
Wer nicht großes Glück hat und das ein oder andere Erbstück besitzt, der kann Jugendstilmöbel auch bei einer Antiquitäten Auktion ersteigern. Dort hat man die Möglichkeit, historische Meisterwerke zu unschlagbaren Preisen zu erwerben. Darüber hinaus kann das Sammeln von Antiquitäten und insbesondere von Jugendstilmöbeln zu einem wahren Hobby werden welches das Ambiente der Wohnung rundum verschönert. Mit Sicherheit findet jeder Liebhaber von Jugendstilmöbeln auf einer solchen Auktion das ein oder andere neue Lieblingsstück.

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Der Jugendstil, auch als Art Nouveau oder Sezessionsstil bezeichnet, wurde bewusst von Künstlern der Arts and Crafts Bewegung in England entwickelt. Japanische Stilelemente waren hervorstechender Bestandteil der Jugendstilkunst. Schnell breitete sich der „modern style“ in der westlichen Kunst aus.

Prägend in der Möbelherstellung: eine geschwungene Linienführung und flächige Ornamente bei gleichzeitiger Zurücknahme der Symmetrie. Trotz der dekorativen Blickfänge, wirkten die Möbel elegant und leicht. Häufig wechselten gerade Teile in geschwungene Teilstücke über. Die Betonung der Linie als Spannungsbogen und die stilisierten Formen von Gräsern, Blättern, Zweigen, Blüten und Ranken sind die typischen Merkmale des Jugendstils. Auch findet man aus der Antike und der Gotik übernommene Stilelemente.

Jugendstil Möbel Künstler erschufen einst die moderne Einrichtungen, die heutigen Antiquitäten des Jugendstil

Der Jugendstil zeigt heute seine ganze variantenreiche Bandbreite, die eine klare Zuordnung mitunter erschwert. Dominieren Schwünge im deutschen Jugendstil, bestechen viele englische/schottische Jugendstilmöbel durch ihre schlichte Geometrie. Zu den ersten Möbelkünstlern auf dem europäischen Festland gehörten Henry van de Velde, Peter Behrens, Richard Riemerschmid, Bernhard Pankok, Bruno Paul. Sie sorgten mit ihren genialen Entwürfen, bei aller Kunstverliebtheit in der Formgebung, für die Funktionalität der teuren, handwerklich gefertigten Möbel, die nur einer elitären, reichen Schicht vorbehalten waren. Einarbeitungen exotischer Hölzer, Elfenbein- oder Perlmutt-Intarsien waren selten. Wenn vorhanden, charakterisieren sie den Wiener Jugendstil. Die Wiener Werkstätten begannen nach 1903, trotz Handfertigung, preiswertere Möbelstücke herzustellen, die dennoch dem ästhetisch-dekorativen Gesamteindruck „Jugendstil“ entsprachen. Mit Beginn der durch den Erfolg eingeleiteten industriellen Fertigung tritt verstärkt Symmetrie vor künstlerischen Ausdruck.

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