Jugendstil Frisiertische mit Spiegel – ein wenig Luxus für jeden Tag

Jede Frau frisiert sich jeden Tag: Meistens im Bad, das Waschbecken zwischen Spiegel und Betrachterin – keine besonders entspannte Haltung zum Frisieren. Früher bevorzugten die Damen etwas anderes: Frisiertische mit Spiegel. Und diese waren nicht nur schön – die Möbeltischler früherer Zeiten hatten sich etwas dabei gedacht, wenn sie diese Stücke arbeiteten.

Das sieht man nicht nur, das spürt man, wenn man/frau sich an einen solchen Frisiertisch setzt. Denn sie haben genau die richtige Höhe, um sich – davor sitzend – bequem im Spiegel betrachten zu können. Ablagefläche vor dem – manchmal auch dreiteiligen Spiegel – erlaubt es, alles griffbereit zu haben, was gerade benötigt wird. Darüber hinaus sorgen Schubladen dafür, dass alles verschwindet, was man zwar braucht, aber nicht unbedingt präsentieren möchte.

Frisiertische mit Spiegel für den alltäglichen Luxus

Frisiertische mit Spiegel sind ein Hauch von Luxus – insbesondere dann, wenn es sich um historische oder antike Stücke handelt. Wer florale, geschwungene und oft auch asymmetrisch angeordnete Gestaltungselemente mag, sollte sich einmal Frisiertische mit Spiegel ansehen, die der Epoche des Jugendstils zuzuordnen – also heute bereits um 110 Jahre alt sind. Zwar haben solche Frisiertische mit Spiegel oft die eine oder andere kleine Gebrauchsspur, die sich auch durch das Aufarbeiten nicht ganz entfernen ließ – das beeinträchtigt aber keinesfalls die Stabilität und Nutzbarkeit – die in der Regel verwendeten Harthölzer sind belastbare Materialien. Und die Schönheit und Einzigartigkeit ohnehin nicht.

Außergewöhnliches und stilvolles Möbelstück

Alle Jugendstil Frisiertische mit Spiegel ist ein Unikat und ein außergewöhnliches und überaus stilvolles Möbelstück, das hohen praktischen Wert hat – für das tägliche Frisierritual und ein besonderes Gefühl nach der Morgentoilette – zwar ohne Zofe, aber doch mit dem gewissen Glanz und Zauber früherer Zeiten: Historische Frisiertische transportieren ihre Zeit.

Jugendstilmöbel

Jugendstilmöbel sind schon seit jeher sehr beliebte Antiquitäten. Diese Möbel entstammen aus der Epoche des gleichnamigen Jugendstils, welche zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und dem Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Lauf nahm. Darüber hinaus sind die Jugendstilmöbel bekannt für die geschwungenen, verspielten Linien und blumigen Muster, welche präzise und liebevoll verarbeitet worden sind.

Jugendstilmöbel sind in Deutschland und Frankreich beliebt

Die Jugendstilmöbel erfreuten sich vor allem in Deutschland und in Frankreich größter Beliebtheit. Auch heute noch gelten die besonderen Antiquitäten als wahrhaftige Kunstwerke und sind mittlerweile sogar richtige Sammlerobjekte geworden. Außerdem zeichnen sich die Jugendstilmöbel besonders durch ihre Rundungen aus, weshalb sie auf den Betrachter einen attraktiven und harmonischen Eindruck machen.

Weichholz vielfach genutztes Material

Oftmals wurden diese Antiquitäten aus besonders hochwertigem Weichholz hergestellt, was für seine ausgesprochene Schönheit bekannt ist. Häufig wurden in die Jugendstilmöbel, wenn möglich, kunstvoll geschliffene Glastüren eingebaut. Vor allem in Schranktüren und Kommoden waren diese meisterhaften Glastüren oder auch Spiegel sehr beliebt.
Wer nicht großes Glück hat und das ein oder andere Erbstück besitzt, der kann Jugendstilmöbel auch bei einer Antiquitäten Auktion ersteigern. Dort hat man die Möglichkeit, historische Möbel zu manchmal günstigen Preisen zu erwerben.

Darüber hinaus kann das Sammeln von Antiquitäten und insbesondere von Jugendstilmöbeln zu einem wahren Hobby werden welches das Ambiente der Wohnung rundum verschönert. Mit Sicherheit findet jeder Liebhaber von Jugendstilmöbeln auf einer solchen Auktion das ein oder andere neue Lieblingsstück.

Daran erkennen Sie Antiquitäten des Jugendstil

Der Jugendstil, auch als Art Nouveau oder Sezessionsstil bezeichnet, wurde bewusst von Künstlern der Arts and Crafts Bewegung in England entwickelt. Japanische Stilelemente waren hervorstechender Bestandteil der Jugendstilkunst. Schnell breitete sich der „modern style“ in der westlichen Kunst aus.

Möbelherstellung mit Spannungsbogen

Prägend in der Möbelherstellung: eine geschwungene Linienführung und flächige Ornamente bei gleichzeitiger Zurücknahme der Symmetrie. Trotz der dekorativen Blickfänge, wirkten die Möbel elegant und leicht. Häufig wechselten gerade Teile in geschwungene Teilstücke über. Die Betonung der Linie als Spannungsbogen und die stilisierten Formen von Gräsern, Blättern, Zweigen, Blüten und Ranken sind die typischen Merkmale des Jugendstils. Auch findet man aus der Antike und der Gotik übernommene Stilelemente.

Jugendstil Möbel Künstler erschufen einst die moderne Einrichtungen, die heutigen Antiquitäten des Jugendstil

Der Jugendstil zeigt heute seine ganze variantenreiche Bandbreite, die eine klare Zuordnung mitunter erschwert. Dominieren Schwünge im deutschen Jugendstil, bestechen viele englische/schottische Jugendstilmöbel durch ihre schlichte Geometrie. Zu den ersten Möbelkünstlern auf dem europäischen Festland gehörten Henry van de Velde, Peter Behrens, Richard Riemerschmid, Bernhard Pankok, Bruno Paul.

Sie sorgten mit ihren genialen Entwürfen, bei aller Kunstverliebtheit in der Formgebung, für die Funktionalität der teuren, handwerklich gefertigten Möbel, die nur einer elitären, reichen Schicht vorbehalten waren. Einarbeitungen exotischer Hölzer, Elfenbein- oder Perlmutt-Intarsien waren selten. Wenn vorhanden, charakterisieren sie den Wiener Jugendstil. Die Wiener Werkstätten begannen nach 1903, trotz Handfertigung, preiswertere Möbelstücke herzustellen, die dennoch dem ästhetisch-dekorativen Gesamteindruck „Jugendstil“ entsprachen. Mit Beginn der durch den Erfolg eingeleiteten industriellen Fertigung tritt verstärkt Symmetrie vor künstlerischen Ausdruck.