Jugendstil Sessel – wie erkennt man einen Jugendstilsessel

„Alles was an Althergebrachtes anlehnt, wird ausgeschlossen“, lautet das Motto des Jugendstils. Der Jugendstil erlaubte jungen Künstlern und Designern ihre Arbeiten ohne konventionelle Verbindlichkeit zu gestalten. Die Stilrichtung Jugendstil entwickelte sich um 1900 in Deutschland und Österreich und fand später unter der französischen Bezeichnung „Art Nouveau“ den Zugang zu amerikanischen Haushalten.

Jugendstil Sessel setzen räumliche Akzente

Sitzmöbel aus der Zeit des Jugendstils waren sehr kunstvoll gestaltet. Als charakteristische Hauptmerkmale des Jugendstils galten und gelten geschwungene Linien und Rundungen, florale Ornamentik im extravaganten Design sowie der Natur entlehnte und abstrahierte Linien. Später überwogen geometrische Ornamente. Die Stoffe, die für Sitzmöbel und Sessel verwendet wurden, waren sehr bunt und wirkten oft ausgesprochen üppig. Jugendstil Sessel bzw. Jugendstil Sitzmöbel allgemein setzen in jedem Raum Akzente, sie beeindrucken die Menschen auf Grund ihrer außergewöhnlichen Formgebung und Eleganz.

Kennzeichen gebogenes Holz – Jugendstilsessel als Kunst

Es gibt Jugendstilsessel aus gebogenem Holz und Sitzflächen mit Flechtwerk, aus Massivholz mit Palisander– oder Mahagonilackierung und einer dunklen Patina, oft finden sich an Kanten und Ecken glänzende Messingbeschläge. Die Sessel und die dazu gehörigen Tische wirken auch heute noch edel, formschön, stabil und schön. Die Stilperiode des Jugendstils war nur von kurzer Dauer, in der nachfolgenden Zeit legte man – siehe Bauhaus Stil – mehr Augenmerk auf Funktionalität. Die künstlerische Gestaltung von Gebrauchsgegenständen wie es der Überlegung des Jugendstil entsprach, traf nicht mehr den Zeitgeist.