Stilrichtung

Stilrichtung Jugendstil – so sahen Einrichtungsgegenstände der Stilrichtung Jugendstil aus

Ein Stil – viele Bezeichnungen

Der Jugendstil setzte in der Wende zum 20. Jahrhundert ein. Er nahm auf viele unterschiedliche Bereiche Einfluss, so auch auf die Literatur. Der Jugendstil entstand als eine Art von Protestbewegung gegen die Industrialisierung und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Ziel der Vertreter des Jugendstiles war es, neue Akzente zu setzen und neue Werte in der alltäglichen Lebenswelt zu verankern. Insbesondere die künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur war ein wichtiges Element dieser Kunstepoche. Künstler des Jugendstils waren nicht nur in Deutschland aktiv, sondern auch in anderen Ländern Europas. Lediglich die Bezeichnung war eine andere. In Österreich hieß sie Secession, in Frankreich Art Noveau, in Italien Stile Liberty und in England sprach man vom modern style.

Jugendstil Literatur – Lyrische Auseinandersetzung mit der Natur

Der Jugendstil in der Literatur bezieht sind in erster Linie auf lyrische Texte. In der Auseinandersetzung mit der fortgeschrittenen Industrialisierung orientierten sich die Texte oft an Naturphänomenen. Es sollte ein gesellschaftliches Bewusstsein für das so genannte “Natürliche” entstehen. Dementsprechend waren die Texte oft mit Naturschwärmereien und Blumenmotiven gespickt. Gleichzeitig war die Auseinandersetzung mit Mythen, Märchen und Sagen ein wichtiges inhaltliches Element der Jugendstilliteratur, die in Form von antiquarischen Büchern auch heute noch sehr begehrt sind. Die Originalausgaben der Werke erzielen heute hohe Preise. Antiquitäten sind die Werke der Jugendstilliteratur deshalb, weil diese Stilepoche nur kurze Zeit anhielt und eher in kleineren Auflagen erschien.

Zentrum der Bewegung im deutschsprachigen Raum waren München, Darmstadt, und Dresden. Hauptvertreter der Jugendstilliteratur waren neben Rainer Maria Rilke und Frank Wedekind, Max Dauthendey, Else Lasker-Schüler und Richard Dehmel, deren Bücher am bekanntesten sind.

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Jugendstil Malerei



Zwischen Historismus und Moderne

Der Jugendstil ist eine Kunstepoche, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstand. Sie steht damit zwischen dem Historismus und der Moderne. Vielfach wird sie mit den Historismus gleichgesetzt, was nicht ganz richtig ist, obwohl sie mit ihm den Gedanken des Gesamtkunstwerks teilt. Die bevorzugte Ausdruckform dieser Kunst sind florale, dekorative und stilisierte Elemente, ihre Zielrichtung ist avantgardistisch und funktional. Der Jugendstil ist eine internationale Bewegung, die als Folge der Industrialisierung und der Überschwemmung der Märkte mit normierter Massenware entstand. In den verschiedenen Ländern Europas wird sie unterschiedlich benannt, in Frankreich etwa “Art Nouveau” oder “Fin de siècle”.

Gesamtkunstwerk Jugendstil

In Deutschland wurde die Zeitschrift “Jugend” namensprägend. Der Jugendstil fand in der gesamten gestalterischen Kunst Eingang, wobei die Zielsetzung war, hochwertiges Kunsthandwerk zu erhalten und zu fördern. In der Malerei bildete sich im Jugendstil neben einer floral-stilisierend und symbolisierenden Richtung eine geometrisch-abstrakte Stilrichtung. Wichtige Ausdrucksmittel dieser Kunst sind Elemente, die sich aus der Natur ableiten, so z.B. Blumen, Pflanzen, Gräser, Mond, Sterne, filigrane, flächige Motive, die keine räumliche Tiefe besitzen.

Bedeutende Künstler

Bedeutende Maler im Jugendstil waren der Österreicher Gustav Klimt, der Frauenporträts vergoldete, die Münchener Franz von Stuck, Otto Eckmann und Adolf Endell, der Engländer Aubrey Beardsley, sowie Toulouse Lautrec, Edward Munch und die Maler des Blauen Reiter. Franz Marc, Paul Klee und Kandindsky, die später zu Expressionisten wurden, werden ebenfalls dazu gezählt. Der Erste Weltkrieg setzte dieser Kunstrichtung ein Ende.

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Die Epoche des Jugendstils ist nach der Münchener Kulturzeitschrift “Die Jugend” von 1896 benannt, wobei die Bezeichnung nur im deutschsprachigen Raum (Niederlande, Nordische Länder und Lettland)verwendet wurde. Die Epoche des Jugendstils reichte ungefähr von 1890 bis 1914, dem Beginn des 1. Weltkriegs und entwickelte sich als eine Art von Gegenbewegung zur Industrialisierung, in der versucht wurde Kunst, Kunsthandwerk und Architektur zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden.

Rückbesinnung auf die Schönheit der Natur

Die Natur geriet zu dieser Zeit immer mehr in den Hintergrund, daher wollten die Künstler der Jugendstil Epoche eine Rückbesinnung schaffen. In der Malerei wird im Jugendstil zwischen einer floralen sowie einer geometrischen bzw. abstrakten Richtung unterschieden. Insbesondere bei der Malerei sieht man in der Jugendstil-Epoche die Verbindung zur Natur. Eulen, Löwen, Adler oder Schwäne wurden von den Künstlern sehr gern verwendet, um die Einzigartigkeit und Schönheit der Natur zum Ausdruck zu bringen. In den Bildern des Jugendstils findet man viele Ornamente, dekorierte Flächen sowie kostbare Materialien.

Natürliche Formen als Inspiration

Ein wichtiges Mittel im Jugendstil sind von der Natur abgeleitete Formen wie Ranken, Zweige oder Gräser. Die Randlinien der Jugendstil-Figuren werden betont, auf Schatten oder räumliche Tiefe wird im Gegenzug verzichtet. Als bedeutendster Vertreter der Jugendstil-Malerei wird Gustav Klimt aus Österreich angesehen, dessen Bilder heute Höchstpreise erzielen. Seine Frauenportraits mit zum Teil echt vergoldeten Bildpartien sind sehr bekannt.

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Die Jugendstil Architektur (ca. 1895 bis 1915) unterscheidet sich in Europa sehr stark je nach den unterschiedlichen Regionen. Oft wurden bestimmte Bautypen nur von einem einzigen Architekten wie Horta, Gaudi, Hoffmann oder Wagner geprägt. Deshalb gibt es auch zahlreiche unterschiedliche Farbauffassungen, welche nicht wie in vergangenen Epochen zyklisch aufeinander folgen. Kurz nach 1900 gingen von den Impressionisten und Expressionisten wichtige Impulse für eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen Farbe aus. Die Darmstädter Ausstellung “Dokument Deutscher Kunst” 1901 gab das Signal zu einer „Befreiung“ der Farben, wodurch die monotone Farbgebung des Historismus beendet werden sollte. Angesichts der dominierenden Erd- und Steinfarben rief man dazu auf, frohe und kräftige Farben zu verwenden, welche in den verschiedensten Kombinationen harmonisch wirken.

Aufwertung regionaler Architektur

Insbesondere die führenden Kunstpädagogen und -historiker sowie Architekten engagierten sich in der Jugendstil Architektur für die Verwendung von klaren Farben. Die Aufwertung dieser regionalen Architektur- und Farbformen prägte die moderne Richtung im Jugendstil. So wurden Bruchstein, Fachwerk und Ziegelbauweisen sowie die die süddeutsche Illusionsmalerei und kräftigen Anstriche der norddeutschen Bauernhäuser wieder aufgenommen. Farbige Materialien waren sehr beliebt: Behauene und glatte Natursteine, bemalte Kachel und Mosaike sowie farbige Ziegel wurden verwendet und mit meist einfarbigem Putz kombiniert.

Farbige Materialien sehr beliebt

Es gab in der Jugendstil Architektur ebenso dekorative Malereien wie an Jugendstilgebäuden. Farbige Ornamente, Tier- und Pflanzendarstellungen oder Historienbilder wurden insbesondere an mittelgroßen Wohnhäusern oder Villen angebracht. Die Malereien waren in die Dekoration von vornherein mit einbezogen. Bekannte Architekten wie Endell und Messel arbeiteten auf diese Weise.

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Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte der Jugendstil die Architektur sowie Malerei Europas wesentlich. Das Ziel der Jugendstil-Bewegung war die Reformierung fast aller Lebensbereiche.

 Typische Merkmale des Jugendstil sind:
* Lange und geschwungene Linien, die sich an pflanzlichen Motiven orientieren.
* Flächig-lineare geometrische Ornamente, bei Bevorzugung von asymmetrischen Formen
Die Künstler pflegten in der Epoche des Jugendstil zeitweise sogar eine spezielle Signatur-wie z.B. ein Quadrat oder Rechteck in ihre Werke hinein zu arbeiten. Die Jugendstil Merkmale wurde darüber hinaus vom französischen Spätimpressionismus sowie der künstlerischen Formgebung von William Morris mit seinem “Arts and Crafts-Movement” beeinflusst.

Jugendstil Merkmale in der Malerei

 Kennzeichnend Merkmale des Jugendstil in der Malerei sind geschwungene Linien und Ornamente, die natürliche Formen nachahmen und sich vom strengen, geradlinigen Historismus-Stil abgrenzen. Der Jugendstil sollte dynamisch, unkonventionell und frisch wirken. Pflanzen und Tiere stellten als Motive die Sehnsucht nach der Natur dar und waren bedeutende Merkmale des Jugendstil. Berühmt ist der Schwan von O. Eckmann als leitendes Motiv dieser Epoche.

 Jugendstil Merkmale in der Architektur

 Merkmale des Jugendstil in der Architektur liegen insbesondere in den Formen sowie den verwendeten Materialien. Eisen, Stahl und Glas boten dem Jugendstil aufgrund ihrer Formbarkeit eine neue Gestaltungsfreiheit. In der Jugendstil Architektur herrschten ebenso Ornamente und geschwungene Formen vor. Die Entwürfe wurden bis ins Detail geplant. Jugendstil-Fassaden lassen sich in einigen Städten Europas wiederentdecken, beispielsweise in München oder Paris.

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Die kunstgeschichtliche Epoche des Jugendstils kam um etwa 1900 auf. Noch geprägt vom Historismus war es Ziel des Jugendstils neuzeitliche Strömungen dominieren zu lassen, anstatt weiterhin alte Möbel Stile zu kopieren. Das Verlangen eines aufstrebenden Bürgertums nach Extravaganz und die kostengünstigen Möglichkeiten von maschinellen Fertigungsweisen förderten reiche Verzierungen an Möbeln.

Jugendstil ist immer (wieder) modern

Vor allem die Möbel des Jugendstils sind in den neunziger Jahren wieder in Mode gekommen. Ganz typische Verzierungen an Jugendstilmöbeln sind die so genannten Schnecken und die verdrehte Acht, florale Ornamente und Schnitzereien. Die Formen sind eher verspielt anstatt streng, jedoch immer zweckmäßig. Glastüren in Schränken und eingesetzte Spiegel in Anrichten und Schränken waren nicht nur beliebt, sondern oft auch kunstvoll geschliffen. Das für diesen Möbel Stil häufig verwendete Weichholz wurde zur Zeit des Jugendstils dunkel gebeizt oder lackiert, heute mag man es gern natur belassen mit einer Schutzschicht aus Wachs. Wer es sich damals leisten konnte, wählte Möbel aus Mahagoniholz, Eiche, Birne und Nussbaum. Farben und Stoffe wurden bunt und üppig eingesetzt.

Tiffany’s Lampe gilt als das Jugendstil Möbel

Einer der berühmtesten Einrichtungsgegenstände des Jugendstils war die Tiffanylampe hergestellt aus vielen hundert Stücken bunten Glases auf kunstvoll verzierten Bleifüßen.

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Wenn von der Art Déco die Rede ist, kann man nicht umhin, desgleichen den Jugendstil zu erwähnen – die Zeit um die Jahrhundertwende bis 1914. Diese Epoche der Kunstgeschichte gebar gewissermaßen die verzierende Kunst, die als Art Déco eine Folgebewegung wurde. Mit ihrem Zentrum in Frankreich fand sie – in den Jahren 1920 bis 1940 – in Europa, und auch in den USA, willkommene, schnelle Verbreitung. Blumige Dekors, Asymmetrie, geometrische Formen, teilweise verfremdet, gelten als typische Kennzeichen, die es annähernd schon im Jugendstil – allerdings überschwänglicher – gegeben hatte. Ihre Eigenständigkeit kam bereits zum Vorschein.

Ob Art Deco oder Jugendstil – Hauptsache Abkehr vom Historismus

Auch wenn die so genannte Wiener Werkstätte – eine Gemeinschaft bildender Künstler – bemüht war, sich von Elementen des Jugendstils freizumachen, stattdessen Schlichtheit und Funktionalität bevorzugte, so war der nachhaltige Einfluss der vergangenen Stilepoche doch längst nicht zu leugnen. Innerhalb der Art-Déco-Bewegung selbst gab es verschiedene Varianten, die mehr oder weniger dieses Loslösen bezeugen. Es gelang erst nach und nach, betörende Sinnlichkeit jugendstilistischer Prägung im Design zu überwinden. Verspielte Ornamente dieses Stils wichen zunehmend dem Abstrakten. Aus den geschwungenen Formen wurden gerade, unmittelbare Modelle. Ganz schmucklos, sozusagen unverblümt, war die Art Déco jedoch nicht denkbar. Die Verwandtschaft mit dem Fin de siècle, wie der Jugendstil in Frankreich auch genannt wurde, war unübersehbar. Eine grundlegende Abkehr vom Historismus, wie sie in der Zeit um die Jahrhundertwende schon durchbrach, wurde in der Art Déco immer ausdrücklicher offenbar.

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Der Jugendstil, auch als Art Nouveau oder Sezessionsstil bezeichnet, wurde bewusst von Künstlern der Arts and Crafts Bewegung in England entwickelt. Japanische Stilelemente waren hervorstechender Bestandteil der Jugendstilkunst. Schnell breitete sich der „modern style“ in der westlichen Kunst aus.

Prägend in der Möbelherstellung: eine geschwungene Linienführung und flächige Ornamente bei gleichzeitiger Zurücknahme der Symmetrie. Trotz der dekorativen Blickfänge, wirkten die Möbel elegant und leicht. Häufig wechselten gerade Teile in geschwungene Teilstücke über. Die Betonung der Linie als Spannungsbogen und die stilisierten Formen von Gräsern, Blättern, Zweigen, Blüten und Ranken sind die typischen Merkmale des Jugendstils. Auch findet man aus der Antike und der Gotik übernommene Stilelemente.

Jugendstil Möbel Künstler erschufen einst die moderne Einrichtungen, die heutigen Antiquitäten des Jugendstil

Der Jugendstil zeigt heute seine ganze variantenreiche Bandbreite, die eine klare Zuordnung mitunter erschwert. Dominieren Schwünge im deutschen Jugendstil, bestechen viele englische/schottische Jugendstilmöbel durch ihre schlichte Geometrie. Zu den ersten Möbelkünstlern auf dem europäischen Festland gehörten Henry van de Velde, Peter Behrens, Richard Riemerschmid, Bernhard Pankok, Bruno Paul. Sie sorgten mit ihren genialen Entwürfen, bei aller Kunstverliebtheit in der Formgebung, für die Funktionalität der teuren, handwerklich gefertigten Möbel, die nur einer elitären, reichen Schicht vorbehalten waren. Einarbeitungen exotischer Hölzer, Elfenbein- oder Perlmutt-Intarsien waren selten. Wenn vorhanden, charakterisieren sie den Wiener Jugendstil. Die Wiener Werkstätten begannen nach 1903, trotz Handfertigung, preiswertere Möbelstücke herzustellen, die dennoch dem ästhetisch-dekorativen Gesamteindruck „Jugendstil“ entsprachen. Mit Beginn der durch den Erfolg eingeleiteten industriellen Fertigung tritt verstärkt Symmetrie vor künstlerischen Ausdruck.

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Im Jahr 1897 entstand die Wiener „Sezession“ als „Vereinigung bildender Künstler Österreichs“. Sezession bezeichnet eine Künstlergruppe, die sich von einem bestehenden Künstlerverband abspaltet. Im Fall des Jugendstils bestand der Anlass im Protest gegen billig und massenhaft (industriell) hergestellte Möbel im Stil des Historismus. Die Künstler wollten durch handwerklich geschaffene, qualitativ anspruchsvolle, stilistisch ästhetische Möbel, die sich dem Ideal des Jugendstils „Gesamtkunstwerk aus Architektur, Inneneinrichtung, Kunst, Kunsthandwerk von dekorativer Schönheit“ anpassten, neue Wege gehen. Wie bei ihrem englischen Vorbild, der Arts and Crafts Bewegung, war der Einfluss japanischer Kunst auf den Jugendstil im Wiener Sezessionsstil deutlich erkennbar. Die Wiener Sezessionsstil Möbel wiesen die typischen Jugendstil-Merkmale, die geschwungene, ausdrucksvolle Linienführung und aufwendig ornamental geschmückte Teilbereiche auf.

Jugendstil Möbel der Wiener Werkstätte

Die Linienführung zu beherrschen, die gebrechliche, die zielbewusste, vereinigende wie die fließend zum Ausgangspunkt zurückkehrende, war Voraussetzung für den guten Jugendstil Möbel-Designer. Stilisierte Formen von Pflanzen und Tieren aber auch geometrische Ornamente waren das zweite wichtige Stilmittel. Zu Weltruhm führte den Wiener Sezession (Möbel) Stil die „WIENER WERKSTÄTTE“, mit Filialen in New York, Zürich und Berlin. Deren Alltagsgegenstände, Schmuck, Mode, Buchillustrationen, Inneneinrichtungen und Möbel galten als Glanzstücke des Wiener Sezessionsstils. Bei ihren Jugendstil Möbel Arbeiten dominierte das geometrisch-abstrakte Element. 1904 entstand eine integrierte, nur auf Möbel spezialisierte, Tischlerwerkstatt.

Möbel im Wiener Sezessionsstil zu besitzen war einer reicheren Minderheit vorbehalten. Diese Klientel verarmte (Weltwirtschaftskrise), so dass der Jugendstil den ersten Weltkrieg nicht überlebte. Die industrielle Möbelfertigung setzte wieder auf breiter Front ein.

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