Jugendstil – ansprechende Verbindung von Antik und Art

Die Zeit der unter dem Begriff „Jugendstil“ zusammengefassten Gestaltungsergebnissen war nicht lang – in wenigen Jahren nach 1900 wurden einige Bauten, ihre Innenausstattung, Möbelstücke und Gebrauchsgegenstände von den Entwurfsprinzipien des Jugendstils geprägt. Was Möbelstücke und Wohnaccessoires betrifft, so ist es angesichts der Kürze der Epoche nicht viel, was das Sammlerherz finden kann. Und die einzelnen Stücke unterscheiden sich stark, denn es gab es keine Schule und keine Vorgaben – er „trieb seine Blüten“ in verschiedenen Ländern.

Und dies im wahrsten Sinne des Wortes: Der Jugendstil zeigte sich ornamental, floral und lies vor allem Symmetrien außer Acht. Kaum eine kunstgeschichtliche Epoche war so vielfältig und eigenwillig und doch jedes einzelne Stück deutlich dieser Epoche zuzuordnen. Mehr als andere kunstgeschichtliche Epochen hatte der Jugendstil eine künstlerische Betonung – Antik und Art, das Historische und die Kunst, verbinden sich hier in ganz besonderer Weise.

Jugendstil ist die Abkehr vom Historismus

Der Jugendstil entstand in Abkehr zum Historismus, der vor der Jahrhundertwende beschrieben wird und die Folge der industriellen Revolution war: Was früher in Handarbeit oder Manufakturen sorgsam hergestellt wurde, wurde nun in Fabriken hergestellt – für wenig Geld und oft vollkommen überdekoriert … das ehemals Teure wurde für alle erschwinglich.

Verbindung von Antik und Art

Die Vertreter des Jugendstils suchten nach Formen, die dem Funktionalen dienten und die Erscheinung der Dinge einzigartig machten: Künstlerische Gestaltungen, Unikate – die Grundlage für die Bezeichnung Antik und Art – die sich deutlich vom dem, was industrielle Massenware war, abhoben. Möbelstücke aus der Zeit des Jugendstils sind Zeitzeugen des Weges in die Moderne, einer besonderen Lebensphilosophie und einer kurzen bewegten Zeit. Und gleichzeitig ausgesuchte handwerkliche und künstlerische Unikate – Antik und Art – die mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Jugendstil Frisiertische mit Spiegel – ein wenig Luxus für jeden Tag

Jede Frau frisiert sich jeden Tag: Meistens im Bad, das Waschbecken zwischen Spiegel und Betrachterin – keine besonders entspannte Haltung zum Frisieren. Früher bevorzugten die Damen etwas anderes: Frisiertische mit Spiegel. Und diese waren nicht nur schön – die Möbeltischler früherer Zeiten hatten sich etwas dabei gedacht, wenn sie diese Stücke arbeiteten.

Das sieht man nicht nur, das spürt man, wenn man/frau sich an einen solchen Frisiertisch setzt. Denn sie haben genau die richtige Höhe, um sich – davor sitzend – bequem im Spiegel betrachten zu können. Ablagefläche vor dem – manchmal auch dreiteiligen Spiegel – erlaubt es, alles griffbereit zu haben, was gerade benötigt wird. Darüber hinaus sorgen Schubladen dafür, dass alles verschwindet, was man zwar braucht, aber nicht unbedingt präsentieren möchte.

Frisiertische mit Spiegel für den alltäglichen Luxus

Frisiertische mit Spiegel sind ein Hauch von Luxus – insbesondere dann, wenn es sich um historische oder antike Stücke handelt. Wer florale, geschwungene und oft auch asymmetrisch angeordnete Gestaltungselemente mag, sollte sich einmal Frisiertische mit Spiegel ansehen, die der Epoche des Jugendstils zuzuordnen – also heute bereits um 110 Jahre alt sind. Zwar haben solche Frisiertische mit Spiegel oft die eine oder andere kleine Gebrauchsspur, die sich auch durch das Aufarbeiten nicht ganz entfernen ließ – das beeinträchtigt aber keinesfalls die Stabilität und Nutzbarkeit – die in der Regel verwendeten Harthölzer sind belastbare Materialien. Und die Schönheit und Einzigartigkeit ohnehin nicht.

Außergewöhnliches und stilvolles Möbelstück

Alle Jugendstil Frisiertische mit Spiegel ist ein Unikat und ein außergewöhnliches und überaus stilvolles Möbelstück, das hohen praktischen Wert hat – für das tägliche Frisierritual und ein besonderes Gefühl nach der Morgentoilette – zwar ohne Zofe, aber doch mit dem gewissen Glanz und Zauber früherer Zeiten: Historische Frisiertische transportieren ihre Zeit.

Jugendstil Schmuck

Der Jugendstil Schmuck orientiert sich stark an den Merkmalen dieser Epoche: verschnörkelte, geschwungene Linien, verschiedene Blumenornamente und ein allgemein verspieltes Aussehen. Der Schmuck im Jugendstil eignet sich somit für alle Liebhaber besonderer Antiquitäten und stellt auch in Kombination mit einem modernen Outfit einen spannenden Kontrast dar. Besonders die liebevollen Details dieses antiken Schmuckes verzaubern seit jeher die Menschen auf der ganzen Welt.

Kostbarer und seltener Schmuck

Darüber hinaus gilt Jugendstil Schmuck als kostbar und selten. Gern gewählte Motive bei dieser Schmuckart sind verspielte Blumen, Schmetterlinge, kleine Käfer, Schnecken, Frösche sowie zarte Mädchengesichter. Dieser Schmuck wurde mit größter Sorgfalt angefertigt, gerade bei den Details bedurfte es großer Fachkenntnis. Letztlich sind es die üppigen Verzierungen und die zarten Farben die den schönen Jugendstil Schmuck zum Leben erwecken.

Auf Auktionen Schnäppchen machen

Wer nicht gerade das große Glück besitzt, ein solches Schmuckstück geerbt zu haben, der kann auch es auch anderweitig bekommen. Besonders Auktionen, auf denen Antiquitäten versteigert werden, bieten sich für den Erwerb der besonderen Schmuckstücke an. Mit ein wenig Glück bei der Versteigerung hält man schon bald ein kleines Kunstwerk in der Hand. Darüber hinaus lassen sich bei solchen Jugendstil Schmuck Auktionen auch wahre Schnäppchen finden, denn im Gegensatz zu einem regulären Ladenpreis spart der Käufer hier einiges an Geld. Nach dem Kauf einiger schöner antiker Schmuckstücke steht einer umfangreichen Sammlung nichts mehr im Wege!

Schriftarten Jugendstil

Typisch für den Jugendstil, die künstlerische Epoche um die Wende des letzten zum vorletzten Jahrhundert, sind dekorative, geschwungene Linien, die sich auch in den Schriftarten finden, die der Jugendstil hervorbrachte. Die oft verwendeten floralen Ornamente inspirierten aufgrund der grafikbetonten Ausarbeitung auch die Schriftkünstler des Jugendstils. Allerdings konnte bei der Schrift die Tendenz zur Aufgabe von Symmetrien nur teilweise verwirklicht werden.

Verknüpfung von Kunst mit Alltäglichem

Eine der Hauptforderungen des Jugendstils war die Einbeziehung der Kunst in den Alltag, dementsprechend sollten auch alltägliche Gebrauchsgegenstände einer künstlerischen Gestaltung unterworfen werden. Aufgrund dieser Forderung ist es leicht verständlich, dass diese Epoche zahlreiche Schriftarten hervorbrachte. Bestimmend für die im Jugendstil entworfenen Schriftarten war dabei auch die Rücksicht auf die Funktion, die Ausdruck im Aussehen der Dinge finden sollte.

Schrift als Kunstobjekt

Die Schriften des Jugendstils wurden von zahlreichen bedeutenden Künstlern der Zeit entworfen, die die Schriftkunst mit zu ihrem Wirkungsbereich zählten. So sind die Schriften im Jugendstil auf der einen Seite zwar gekennzeichnet durch geschwungene Linien, denen auf der anderen Seite aber ganz klar die Forderung nach Lesbarkeit gegenüberstand. Ausnahmen bilden die reinen Ornamentschriften, in denen Text und Bild verschmolzen und die meist auf den berühmten Plakaten des Jugendstils eingesetzt wurden.

Jugendstil Fliesen – Die ganz besonderen Fliesen

Fliesen im Jugendstil sind nicht nur etwas für Liebhaber, sondern für jeden der seinen Räumlichkeiten das gewisse Etwas verleihen möchte.

Farbenfrohe Ornamente

Die Optik von Jugendstil Fliesen entspricht, wie der Name schon sagt, dem Stil der Kunstepoche um das 20. Jahrhundert. Diese Art von Fliesen wird in einem aufwendigen Prozess hergestellt in dem oft die für den Jugendstil charakteristischen, farbenreichen und abwechslungsreichen Ornamente entstehen.

Jugendstil Fliesen zeichnen sich durch ein meist filigranes Stegrelief aus, welches dann mit Farbe ausgefüllt wird. Dabei dient das Relief als Kontur zwischen den verschieden Farben und Motiven. Aber auch einfarbige Fliesen lassen sich dem Jugendstil zuordnen, diese sind dann oft durch typische Glasurrisse gekennzeichnet, die beim Brennvorgang entstehen. Diese sogenannten Craquelés habend daher einen ganz speziellen Charakter.

Riesiges Angebot an Themen und Formen

Ob einfache oder schlichte Muster, auffallend schöne Tier – oder Blumenmotive: der Jugendstil lässt sich auf keine festen Themen ein. Er bietet ein riesiges, abwechslungsreiches und vor allem kreatives Angebot, woraus man in vollen Zügen schöpfen kann, um in Küche, Bad etc. eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Man kann natürlich auch wertvolle Einzelstücke als Bild oder Ähnliches einzeln aufhängen oder in der Vitrine stehen haben.